• Solidarökonomie in Brasilien

    Südwind-Veranstaltungsreihe mit Elisabeth Grimberg (Instituto Polis) und Gilberto Ohta de Oliveira (Cooperagua) aus Brasilien.

    am 11.02. in Wien und 15.02. in Linz        

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    Veranstaltungen

    Denk.Mal.Global: Erfolgsgeschichten der solidarischen Ökonomie in Brasilien

     

    Vortrag & Diskussion 

    Datum und Zeit: Mi 15.2.2017, 19:00 Uhr

    Ort: VHS, Kärntnerstr. 26, 4020 Linz

     

    Die Vortragsreihe Denk.Mal.Global widmet sich 2017 dem Thema Solidarökonomie und beleuchtet dabei die Hintergründe, Zusammenhänge und weltweiten Praxisbeispiele eines Wirtschaftssystems, das nicht auf Profit aufgebaut wird. Denn das jetzige kapitalistische Wirtschaftssystem ist offenbar nicht imstande menschenwürdige Lebensverhältnisse für alle herzustellen.

    Elisabeth Grimberg (Instituto Polis) und Gilberto Ohta (Cooperagua) berichten über Recycling und Direktvermarktung in São Paulo, Brasilien, und präsentieren wie Solidarökonomie bereits umgesetzt wird.

    Moderation: Julia Eder

    Eintritt frei!

     

    Veranstaltung in Kooperation mit Südwind OÖ, VHS Linz und Verein weltumspannend arbeiten.

    Link: www.suedwind.at/denkmalglobal17


    If waste creates value: Recycling in Brazil as a pioneer model for Solidarity Economy (copy 1)

     

    Art der Veranstaltung: Debate

    Datum und Zeit: Sa 11.2.2017, 9:30 – 11 Uhr

    Ort: Kongress Gutes Leben für Alle, WU Wien
    TC.3.09 Seminarraum

    Elisabeth Grimberg, researcher and activist in the field of organizing pickers of recycable materials in Brazil, will give insights into the case of Coopamare, a pioneer cooperative for collectors of recyclable material in Brazil, starting in 1989. The majority of workers were homeless people that were socially excluded.

    Elisabeth Grimberg vom Instituto Polis in Brasilien ist Forscherin und Aktivistin. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der MaterialsammlerInnen in Brasilien und hat im Projekt SuSY das Good Practice Beispiel Coopamare, eine MaterialsammlerInnen-Kooperative in São Paulo, begleitet.

    This debate will be held in English.

    Keine Anmeldung erforderlich!

     

    Das vollständige Programm finden Sie unter www.guteslebenfueralle.org


    KONGRESS "GUTES LEBEN FÜR ALLE!"

     

    Kongress an der WU Wien

    Datum: 9. bis 11. Februar 2017

    Ort: Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1

    Was können Menschen hier und jetzt tun, um Freiheit, Solidarität, Nachhaltigkeit und Demokratisierung zu befördern? Am Gutes Leben für alle Kongress 2017 treten erneut Umwelt- und Sozialbewegte, Wissenschaft und Praxis in den Dialog.
    Der Gutes Leben für alle Kongress 2017 erkundet kritisch geeignete Institutionen und Infrastrukturen, um Initiativen von unten so zu unterstützen, dass sie zu grundlegenden Transformationen beitragen können. Besonderes Augenmerk gilt der Suche nach Formen emanzipatorischer Regionalisierung und Stadtentwicklung sowie einer koordinierten wirtschaftlichen Deglobalisierung.
    Als Gäste erwarten wir u.a. Hartmut Rosa, Ingrid Kurz-Scherf, Angelika Fitz, Maria Vassilakou, Ivonne Yanez und viele mehr.

    Organisiert wird der Kongress vom Institute for Multi-Level Governance and Development an der Wirtschaftsuniversität Wien zusammen mit PartnerInnen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Unternehmen und der Stadt Wien.

    SUSY-Veranstaltungen am Kongressbit.ly/2jbOu6v

    Das vollständige Programm finden Sie unter www.guteslebenfueralle.org.
    Anmeldung unter: http://www.guteslebenfueralle.org/de/anmeldung.html
    Kontaktadresse: info@remove-this.guteslebenfueralle.remove-this.org


    Ökonomie anders gedacht. Solidarisch - Alternativ - Nachhaltig

    Andrea Hinterleitner

    Art der Veranstaltung: Dreiteilige Südwind-Veranstaltungsreihe zum Thema Solidarökonomie

    Datum und Zeit: 14.11.2016 - 17.01.2017

    Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist offenbar nicht im Stande menschenwürdige Lebensverhältnisse für alle herzustellen. Ausbeutung, Prekarisierung, Umweltverschmutzung und Verarmung in „Billiglohnländern“, aber auch zunehmend in Europa, sind die Folgen. Aber geht es auch anders? Kann Ökonomie solidarisch, alternativ und nachhaltig organisiert sein? Können wir unsere Mittel zum Leben auch so herstellen, dass weder Mensch noch Natur ruiniert werden?

    Diesen und vielen weiteren Fragen wird im Rahmen der dreiteiligen Reihe zum Thema „Solidarökonomie“ nachgegangen. Zentraler Gedanke: „Ja, es geht anders. Ja, wir können unsere Bedürfnisse auch durch eine solidarische und nachhaltige Produktionsweise decken.“ Nichtkapitalistische Ansätze, sowohl in Europa und ausgeprägter in den Ländern des Südens, verweisen darauf. Und genau diese gesellschaftsverändernden Alternativen wollen wir uns ansehen.

    Interessierte, die sich eingehend mit der Thematik beschäftigen möchten, wird bei Besuch aller drei Veranstaltungen ein Zertifikat ausgestellt.

    Bitte um Anmeldung für den Workshop am 2.12.2016, hier

    Organisiert von Südwind Tirol in Kooperation mit Attac Tirol, Haus der Begegnung und Transition Tirol

    Foto: Andrea Hinterleitner: Öko - Bio - City


    2. Solidarökonomie – ein Weg zu globaler Nachhaltigkeit?

    Art der Veranstaltung: Workshop

    Bitte um Anmeldung, begrenzte TeilnehmerInnenzahl:
    http://bit.ly/anmeldung_workshop_solidaroekonomie

    
Datum und Zeit: FR 2.12.2016, 14:00 – 19:00 Uhr

    
Ort:
 Haus der Begegnung, Seminarraum II (Villa), Rennweg 12, Innsbruck

    In den letzten Jahren hat sich die Anzahl von Projekten vervielfacht, die, zumeist auf lokaler Basis, versuchen einen nachhaltigen und solidarischen Lebensstil zu pflegen. Haus- und Gartenprojekte, VerbraucherInnen-ErzeugerInnen-Gemeinschaften, Tauschkreise, Kostnix-Läden, Open-Source-Projekte, Repair-Cafés, selbstverwaltete Räume und Betriebe sind nur einige Beispiele. Alternative Initiativen des Wirtschaftens werden immer vielfältiger und – was nicht alle wissen – viele solidarökonomische Ideen werden und wurden im Globalen Süden geboren.

    Im Workshop definieren wir den Begriff „Solidarökonomie“ für uns und lernen konkrete Initiativen in Europa und im globalen Süden kennen: Wie verändern WeberInnen in Borneo, Malaysia, ihr Leben nachhaltig und was bedeutet es einen Bauernmarkt in Spanien zu organisieren? Was das mit jedem Einzelnen von uns zu tun hat, welche (lokalen) Anknüpfungspunkte es gibt und ob wir uns damit auf den Weg zu globaler Nachhaltigkeit begeben, diskutieren wir an diesem Nachmittag.
    Ein gemeinsames Abendessen auf Einladung von Südwind im Anschluss an den Workshop soll das Projekt „Dinnerclub“ für alle TeilnehmerInnen erlebbar machen und weitere Gespräche ermöglichen.

    Die Referentin Sabine Klapf arbeitet bei Südwind im Projekt „SUSY - Sustainable and Solidarity Economy“ (solidaroekonomie.at)

    Link


    Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der WearFair und mehr 2016

     

    Preview: "Bauer Unser"
    Filmgespräch mit Regisseur Robert Schabus. Eintritt frei!
    Moviemento Linz, 22. September 2016, 19 Uhr

    Podiumsdiskussion: Wie Landwirtschaft (nicht) funktioniert!
    Robert Schabus (Regisseur Bauer Unser), Dominik Dax (Bio Austria), Judith Anger (Wildniskulturhof)
    Tabakfabrik Linz, Ludlgasse 19, 23. September 2016, 15.30 - 16.30

    Die Initiativen Lounge stellt sich vor
    Die Lounge kann an allen 3 WearFair-Tagen besucht werden!
    Tabakfabrik Linz, 24. September 2016, 14.30 - 15.30

    Gespräch: "Wir nehmen es selbst in die Hand!"
    Franz Seher (Holis), Magdalena Glasner (Vorratskammer/ NETs.Werk), Karl Panholzer (Unsere Saat geht auf), Stefan Hörtenhuber (Speis Vorchdorf)
    Tabakfabrik Linz, 24. September 2016, 16.30 - 17.30

    Vortrag mit Christian Felber: Die Gemeinwohlökonomie
    Tabakfabrik Linz, 25.September 2016, 12.30 - 14.30

     

    Mehr Info: www.wearfair.at

    Banane kann mehr: Soziale Inklusion durch Solidarökonomie im Atlantischen Regenwald

     

    Art der Veranstaltung: Debatte

    Datum und Zeit: Sa 11.2.2017, 11:30 – 13 Uhr

    Ort: Kongress Gutes Leben für Alle, WU Wien
    TC.3.09 Seminarraum

    Die Regierungsprogramme zur Armuts- und Hungerbekämpfung der PT-Regierung fördern gezielt sozial und solidarisch wirtschaftende Initiativen durch die öffentliche Hand. Das ermöglicht es, Initiativen wie Cooperagua, die Lebens- und Einkommenssituation kleinbäuerlicher Betriebe zu verbessern. Als Mehrwert für die Gesellschaft bieten sie nachhaltige Produktionsweisen und Permakultur zur Erhaltung des Regenwaldes, direkte Beteiligung und soziale Kontrolle in der regionalen Entwicklung und eine regionale Versorgung der Bevölkerung mit nachhaltigen Produkten.
    Der gelernte Betriebswirt Gilberto Ohta de Oliveira ist Gründungsmitglied von Cooperagua, Koordinator des neuen übergeordneten Netzwerk Sete Barras, überzeugter Permakultur-Landwirt von Bananen im ökologischen Mischanbau, und er ist aktiv am Regionalentwicklungsprozess beteiligt, wo er sich für soziale Inklusion durch die Förderung von sozialer und solidarischer Wirtschaftsweise einsetzt.
    konsekutive Übersetzung: Bernhard Leubolt

    Keine Anmeldung erforderlich!
    Das vollständige Programm finden Sie unter www.guteslebenfueralle.org


    Transformationen zur Solidarischen Ökonomie - Südwind Buen Vivir Theaterlabor

     

    Art der Veranstaltung: Forumtheater-Workshop

    Datum und Zeit: Sa, 11.02.2017, ab 09:30 Uhr

    Ort: Kongress Gutes Leben für Alle, WU Wien
    D3.0.221 Seminarraum

    Mit Methoden des Theaters der Unterdrückten werden die Themen des Kongresses erforscht. Dabei werden die zentralen Ansätze des Buen Vivir: das Verhältnis zur Natur, innere und äussere Balance und Strategien des Zusammenlebens szenisch bearbeitet. In einer Forumtheateraufführung am Samstag werden die globalen wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen ProduzentInnen im Süden, dem Handel, der Politik und den KonsumentInnen dargestellt. Es wird szenisch ausprobiert wie wir das GUTE Leben für ALLE in unserem eigenen Alltag realisieren können. „Die Bühne wird zur Probe für die Wirklichkeit“.  Dabei werden praktische Wege gesucht, um die globalen Wertschöpfungsketten zu verändern.

    Entdecken Sie gemeinsam mit uns Handlungsspielräume und Verbesserungsmöglichkeiten. Im Forumtheater wird die Bühne zur Probe für die Wirklichkeit!

    Anmeldung erforderlich!

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    Denk.Mal.Global - Solidarökonomie

    Vortragsreihe 

    Datum und Zeit: Jeweils Mittwoch um 19 Uhr, 18.01.- 15.02.2017

    Ort: VHS Linz, Kärnterstraße 26, 4020 Linz

    Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist offenbar nicht imstande menschenwürdige Lebensverhältnisse für alle herzustellen. Ausbeutung, Prekarisierung, Umweltverschmutzung und Verarmung in „Billiglohnländern“, aber auch zunehmend in Europa, sind die Folgen. Aber geht es auch anders? Kann Ökonomie solidarisch, alternativ und nachhaltig organisiert sein? Diesen und vielen weiteren Fragen werden im Rahmen der fünfteiligen Reihe zum Thema „Solidarökonomie“ nachgegangen.

    Eintritt frei!

    Veranstaltung in Kooperation mit Südwind OÖ, VHS Linz und Verein weltumspannend arbeiten.

    Link: www.suedwind.at/denkmalglobal17

    Programmflyer als Download

     


    zusätzlicher Termin: Freitag, 20.1.2017, 18:00 Uhr

    Südwind im Kino, "Seit die Welt Welt ist"
    Filmgespräch mit Günter Schwaiger


    1. Alternative Ökonomien: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

    Art der Veranstaltung: Podiumsdiskussion

    
Datum und Zeit: MO 14.11.2016, 19:00 Uhr

    
Ort:
 Bäckerei – Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck

    Was ist der Unterschied zwischen Umsonstökonomie und Fairem Handel? Was sind Merkmale sozialökonomischer Betriebe? Was meint der Begriff Solidarökonomie denn eigentlich genau?

    Im Rahmen der Podiumsdiskussion kommen verschiedene AkteuerInnen und ExpertInnen alternativer Ökonomien zu Wort. Sie werden jeweils ihren eigenen Ansatz bzw. den Bereich, in dem sie aktiv sind, erläutern. Dabei sollen Unterschiede hervorgehoben, aber ebenso Parallelen aufgezeigt werden – denn alle vertretenen Wirtschaftsweisen eint die Idee, dass sie eine Alternative zur herkömmlichen, kapitalistischen Profitlogik darstellen.

    DiskutantInnen
    Laurin Mackowitz, Umsonstökonomie (Aktivist des Kostnix-Ladens Innsbruck)
    Sabine Klapf, Solidarökonomie (Mitarbeiterin d. Menschenrechtsorganisation Südwind)
    Wilfried Hanser, Sozialökonomie (Geschäftsführer Ho&Ruck)
    Christian Mitterlehner, Fairer Handel (Geschäftsführer World Fair Trade Shop Innsbruck)

    Moderation: Silke Ötsch (Attac Tirol)

    Link



    3. Anarchie – vom selbstverwalteten und solidarischen Leben

     

    Art der Veranstaltung: Vortrag und Diskussion

    
Datum und Zeit: DI 17.1.2017, 19:00 Uhr

    
Ort:
 Bäckerei – Kulturbackstube, Dreiheiligenstraße 21a, Innsbruck

    Der Wunsch nach einem selbstbestimmten, freien und gerechten Leben, sprich einer Utopie, ist so alt wie die menschliche Geschichte. Immer wieder haben Menschen dafür gekämpft. Und immer wieder sehen wir, dass diese Kämpfe ähnliche Formen annehmen: sie sind gekennzeichnet durch Horizontalität, Föderalismus, Selbstverwaltung, Solidarität, Gemeinschaft und dem Erhalt der Allmende (commons).

    Dies alles sind auch Kernbegriffe und Grundsätze der anarchistischen Theorie und Praxis. 150 Jahre nach dem Entstehen dieser oft missverstandenen Ansätze sehen wir deren Ideale zu unterschiedlichen Zeiten und in verschiedenen Teilen der Welt immer wieder aufflammen und zu Realität werden. Von den frühen Kommunen des 19. Jahrhunderts, zur sozialen Revolution in Spanien 1936 über die Zapatistas im mexikanischen Dschungel und die KurdInnen im Norden Syriens. Auch in Europa gibt es Projekte mit anarchistischen Ansätzen, wie Genossenschaftsprojekte, Mietshäusersyndikate oder Kostnix-Läden. Was ist an diesen Projekten anarchistisch? Gibt es eine anarchistische Wirtschaftsweise? Was sind Parallelen zu Solidarökonomie?

    Die Referentin Stefanie Knoll geht diesen Fragen schon seit vielen Jahren nach, hat dazu tausende AnarchistInnen aus aller Welt befragt und über 100 von ihnen für einen Dokumentarfilm interviewt. Außerdem ist sie Permakulturdesignerin und Anthropologin mit einem Forschungsschwerpunkt auf Gemeinschaft und Widerstand.

    Link


    SUSY @ Südwind Academy von 22.-25. September 2016

     

     

    Seminar und Workshop zum Thema Solidarisches Wirtschaften 

    24./25. September 2016 (im Rahmen der Südwind Academy von 22.-25.9.)

    
Ort:
 Landhotel Yspertal, Niederösterreich

     

    Gemeinsam bilden wir uns eine Vorstellung von Solidarischem Wirtschaften und werfen auch einen Blick in den Globalen Süden. In Kurzfilmen präsentieren Menschen aus Spanien, Brasilien und Malaysia ihre konkrete Vision. Konkrete Projekte und Ideen aus ihrem eigenen Umfeld präsentieren die TeilnehmerInnen im Rahmen eines Open Space. Zum Abschluss besuchen wir die WearFair 2016 und mehr und diskutieren mit Christian Felber über Gemeinwohlökonomie.

    Die Südwind Academy steht im Zeichen von Austausch, Vernetzung, Vorträgen und Aktionen zu Menschenrechten, nachhaltiger Globalisierung und fairen Arbeitsbedingungen weltweit!

     

    Mehr Info: Südwind Academy 2016



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