• "The social and solidarity economy is a dream that we are dreaming for 200 years. [...] It's up to us to combine our skills and bring together our efforts."

    - Paul Singer, National Secretary of the Solidarity Economy in Brazil

    SCNCC und Kleidertauschparty

    18.03.2016, Graz

    Kleidertauschparty - das kannte ich ja schon. Aber die Südwind AktivistInnen und die Leute von System Change Not Climate Change (SCNCC) haben da was ganz Tolles auf die Beine gestellt.
    Im Vorfeld wurde gebastelte, getüftelt und gedumpstert – diese Lebensmittel wurden dann gemeinsam zu einem sehr umfassenden veganen Buffet verkocht – von Eintopf, Spaghetti, Salaten und veganen Kuchen war für alle Gäste was dabei! Die Kleidertauschparty selbst war super besucht, zwischen 300 und 400 tauschwütige Gäste konnten sich an den Teilen anderer erfreuen und sich neu einkleiden (ohne dabei Ressourcen zu verschwenden)- das Angebot war bei so vielen Gästen natürlich riesig – dieses Mal kamen auch Männer und Kinder nicht zu kurz. Das Wenige, das übrig blieb ging an Offline-Retail und an den Flüchtlingskonvoi.

    “System Change, not Climate Change!” versteht sich als soziale Bewegung, bestehend aus einer Vielzahl von Aktivist*innen und Initiativen, die über Österreich verteilt zusammenarbeiten um echte und solidarische Lösungen für die globale Klimakrise voranzutreiben. Bärig finde ich die "Großeltern gegen Klimawandel"! Da bleib ich dran!

    SUSY workshop-t

    4./5.12.2015, Innsbruck
    Zusammen mit 25 TeilnehmerInnen diskutierte ich im Rahmen des zweitätigen Workshops „Globale Perspektiven – lokale Möglichkeiten“ in Innsbruck über Gemeinsamkeiten von solidarökonomischen Projekten (FoodCoops, Tauschbörsen oder Landwirtschaftsprojekten) und entwicklungspolitischen Ansätzen. Besonders spannend fand ich dabei, dass beide Konzepte zum weltweiten Kampf gegen die Ursachen von Armut beitragen können. Wir haben aber nicht nur diskutiert, sondern uns auch Filme über Leute angesehen, die solidarökonomisch handeln wie zum Beispiel die MaterialsammlerInnen in Brasilien oder auch die Initiative „Solidarisch Landwirtschaften“ in Wien. Außerdem haben wir im Rahmen eines Abendessens im Dinnerclub zusammen getrunken und gelacht.
    Nach dem spannenden Wochenende bin ich jetzt aber wirklich beim Überlegen, bei welcher Initiative ich mich engagieren soll. Auf der Homepage von Transition Tirol sind viele Gruppen zu finden, die solidarökonomisch aktiv sind. Wer weiß, vielleicht melde ich mich gleich bei einer von ihnen.

    Leihladen Innsbruck

    (c) www.ludwigwinkler.com

    25.11.2015, Innsbruck

    Um alternatives, solidarisches Wirtschaften ging es gestern Nachmittag im Leihladen Innsbruck. Ich besuchte gemeinsam mit Südwind-AktivistInnen den neu entstehenden Leihladen in der Defreggerstr. 29.
    „Gegenstände in Gebrauch zu halten, ist der Gedanke eines Leihladens: selten verwendete Dinge werden gesammelt und können von Mitgliedern ausgeborgt werden“, erklärte mir einer der InitiatorInnen, Alexander Schirmer. Aha, anstatt meinen Biberbau mit Dingen vollzustopfen, die ich eh nur ganz selten brauche - wie z.B. mein Fondue-Set! - nutzen wir sie gemeinsam. Das bedeutet nicht nur, dass wir Geld sparen (und Platz). Damit wird ein wertschätzender Umgang mit Gütern gefördert und ein Schritt vom reinen Privatbesitz zu gemeinschaftlichem Gut gemacht. Teilen verbindet! Wow, ich bin ganz hin und weg von den spannenden Initiativen, die ich auf meiner Reise kennen lerne!

    kleiderTAUSCHparty

    (c) Lehel Csiki

    14.11.2015, Dornbirn
    Das fand ich interessant: Ressourcen schonen, gemütlich plaudern und was Neues bekommen? Und das ganze ohne dafür Geld ausgeben zu müssen? Wer kennt das nicht: Hosen, Shirts, Pullover im Kleiderkasten, die aus irgendeinem Grund dort vereinsamen und nur noch Platz wegnehmen. Diese Teile, die meist eh schon in ausbeuterischer Weise hergestellt werden, müssen nicht gleich in den Müll wandern. Die Ex-Lieblingsstücke verdienen eine zweite Chance! Jemand anderer hat doch sicherlich noch Freude daran. Wer die passende Kleidergröße zum Tauschen nicht bei den Freunden und Freundinnen findet, findet sie sicher bei der kleiderTAUSCHparty von Südwind Vorarlberg. Mindestens 2mal im Jahr gibt's die Gelegenheit dazu. Klasse Sache!
    Ich bin auf jeden Fall mit einem neuen Lieblingsteil und vielen neuen Bekannten von dieser Party heimgegangen. Wer selber eine veranstalten möchte, findet hier einige Tipps dazu.

    SUSY beim Bundespräsidenten

    (c) Peter LechnerHBF/Carina KarlovitsHBF

    26.10.2015, Wien, Hofburg
    Anlässlich der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag öffnete Bundespräsident Heinz Fischer gemeinsam mit Ehegattin Margit Fischer die Türen der Präsidentschaftskanzlei für die Besucherströme - völlig klar, dass ich und die SÜDWIND-AktivistInnen diese einmalige Gelegenheit zu einem Treffen in der Hofburg nicht entgehen lassen wollten. 
    Zunächst hieß es ganz lange: Schlange stehen. Da der Andrang zu den Diensträumen des Bundespräsidenten in der Hofburg sehr hoch war, nutzen wir die Zeit dazu, mit den wartenden Heinz-Fischer-Fans über SUSY und Solidarökonomie ins Gespräch zu kommen. Groß und Klein zeigten sich begeistert - SUSY sorgte vor und später in der Hofburg nicht nur ihrer leuchtend-fröhlichen Optik wegen für Aufmerksamkeit, ich stieß unter den Feiernden am Heldenplatz auch auf inhaltliches Interesse an den Ideen solidarischer und nachhaltiger Ökonomie.
    Bundespräsident Heinz Fischer und Ehegattin Margit empfingen uns mit Herzlichkeit, Interesse und guten Wünschen für die Zukunft. Das lange Warten hatte sich also gelohnt – ich bin nachhaltig begeistert ob der präsidialen Solidarität!

    Südwind Academy - Los geht's!

    13.09.2015, Wesenufer

    Entlang der Donau bin ich nach Österreich gekommen und gleich von den Südwind AktivistInnen herzlich willkommen geheißen worden. Die haben sich nämlich gerade vier Tage lang im Rahmen der Südwind Academy unter dem Motto HANDELn.MACHT.SINN mit solidarischem Wirtschaften auseinander gesetzt. Alternativen zum kapitalistischem Wirtschaftssystem? Und ob es die gibt! So viele Anregungen und Ideen bekam ich hier, dass ich mich gleich auf den Weg mache, um diese Projekte und Initiativen selbst zu besuchen. Komm mit!


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